Verein IG-M!kU
Verein IG-M!kU
Niederschwellig
In der IG-MikU steht die niederschwellige Unterstützung durch Peers im Fokus: Expert:innen aus Erfahrung (Selbstbetroffene) stehen als Ansprechpersonen für Betroffene und ihr Umfeld zur Verfügung. Wir führen Erstgespräche, hören zu und stabilisieren, erleichtern erste Schritte und triagieren an ausserkirchliche Fachstellen oder kirchliche Fachgremien.
Treffen von Betroffenen
Die IG-MikU organisiert Austausch-Gruppen in der Deutschschweiz. Betroffene können sich in einem geschützten Rahmen mit anderen Betroffenen austauschen.
Über die nächsten Treffen (Datum/Ort) informiert Sie die Präsidentin der IG-MikU (Vreni Peterer): 077 461 65 52.
Sprachrohr
Die IG-MikU versteht sich als Sprachrohr für Betroffene. Durch Netzwerkarbeit können Anliegen gebündelt und als direkte Stimmen sichtbar werden. Wir machen Vernetzungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Wir wirken mit an Vorträgen, Podien, bei Berufseinführungen, bei Pastoralkursen und sonstigen Anlässen – und geben auch hier als Selbstbetroffene den Betroffenen eine Stimme.
Spenden / Mitgliedschaft
Unser Spendenkonto: PostFinance-Konto 15-718716-6 / IBAN-Nr. CH93 0900 0000 1571 8716 6. – Lautend auf: Interessengemeinschaft für Missbrauchsbetroffene im kirchlichen Umfeld, 4600 Olten
Wenn Sie uns als Mitglied unterstützen möchten:
Natürliche Personen: CHF 30
Mitglieder-Beitrag Institutionen: CHF 100
Buchprojekt der IG-M!kU
Unter dem vorläufigen Arbeitstitel „Wider das Vergessen“ bringt die IG-M!kU im Jahr 2027 ein Buch heraus, das die Geschichten von Menschen erzählt, die Missbrauch im kirchlichen Umfeld erlebt haben. Im Mittelpunkt stehen die persönlichen Erfahrungen und die Frage: Was hat der Missbrauch mit dem Leben von Betroffenen gemacht? Wie hat er sie geprägt – damals und bis heute?
Jede Geschichte ist einzigartig. Mit diesem Buch möchten wir Betroffenen eine Stimme geben, aufklären und dazu beitragen, dass das Erlebte nicht in Vergessenheit gerät. Das Ziel ist, Verständnis zu schaffen, Mut zu machen und ein Zeichen gegen das Schweigen zu setzen.
Neben den persönlichen Erfahrungsberichten wird das Buch auch Beiträge anerkannter Schweizer Fachpersonen enthalten. Sie werden das Thema Missbrauch im kirchlichen Umfeld aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven einordnen und analysieren – beispielsweise aus traumatologisch-psychologischer, kirchen- und religionspolitischer sowie historischer Sicht.
Flyer IG-M!kU
Vorstand
Vorstandsmitglied
Ansprechperson für Betroffene
Thomas Kessler (Selbstbetroffener)
thomas.kessler@missbrauch-kirche.ch
078 448 60 16